Wiederum eine gute Versteigerung konnte der Braunviehzuchtverband im Februar abhalten. Das, obwohl wegen dem Coronavirus einige Kunden aus dem oberitalienischen Raum fehlten und die Vorzeichen deshalb eigentlich nicht so gut waren. Die Qualität war durchschnittlich, wobei vielleicht die absoluten Spitzentiere fehlten. Die Nachfrage war über alle Kategorien hinweg recht gut, besonders die Kalbinnen, Jungrinder und Kälber erfreuten sich einer hohen Nachfrage. Bei den Kühen lief es etwas ruhiger als zuletzt.
Den Tageshöchstpreis von 3.388 Euro erzielte eine Biver Jungkuh mit einem absoluten Spitzeneuter und 27 kg Tagesgemelk. Dieses von Markus Oberhofer, Holza, Ennetal/Martell gezüchtete Tier ging zu einem Stammkunden nach Bergamo. Bei den Mehrmelkkühen erreichte eine Nettare Tochter mit 37,3 kg Tagesgemelk den höchsten Preis von 2.772 Euro. Dieses von Leo Kuenz, Heggen aus Ennetal/Martell verkaufte Tier ging zu einem Züchter ins Eisacktal. Die teuerste Kalbin, eine vielversprechende Benji Kalbin kam auf 2.596 Euro. Dieses von Klaus Mair, Jenner, in Niederreid gezüchtete und von Karl Sparber, Untergenauen in Pfulters/Freienfeld verkaufte Tier wechselte zu einem Züchter auf den Trientner Nonsberg.
Am Donnerstag, 02.04.2020 findet die nächste Braunviehzuchtversteigerung in Bozen statt.
Nachstehend der Preisspiegel zum downloaden: