Ein Rind auf der Weide
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Preisspiegel Jänner 2020

24.01.2020

So wie das Vermarktungsjahr beim Braunvieh 2019 endete, so konnte man auch mit der ersten Versteigerung im neuen Jahr starten: mit einer guten Nachfrage und entsprechend hohen Preisen. Eigentlich über alle Kategorien hinweg und bei allen Qualitätsklassen verlief der Markt zügig.
Den stattlichen Tageshöchstpreis von 4.070 Euro erreichte eine gefällige Assay Jungkuh mit 31,5 kg Tagesgemelk, welche von Martin Frener aus St. Leonhard in Brixen gezüchtet und von Daniel Braunhofer, Steinhof in Jaufental/Ratschings verkauft wurde. Diese Kuh kaufte wie mehrere andere Spitzentiere ein Stammkunde aus Bergamo. Bei den Mehrmelkkühen erreichte eine Zweitmelkkuh vom Stier Anibal mit 30,9 kg Tagesgemelk den höchsten Preis von 2.728 Euro. Diese gefällige Kuh von Armin Fritz aus Graun kaufte ein Bauer aus Brescia. Bei den trächtigen Kalbinnen erzielte die eine vielversprechende Benjikalbin der Monika Mair Petriffer, Kieserhof in Terenten den höchsten Preis von 2.800 Euro und ging zu einem Kunden nach Parma. Zu guten Preisen fanden auch die Jungrinder und Zuchtkälber einen Käufer.
Eine starke Leistungskuh war auch die teuerste Jerseykuh: eine Topekatochter im ersten Kalb mit 32 kg Tagesleistung. Dieses von Gebhard Unterhofer, Ritten gezüchtete und von Josef Taferner, Oberkugler in Toblach verkaufte Tier ging zu einem Züchter in das Wipptal.
Stark gefragt war die vier Original Braunviehtiere, wo eine trächtige Kalbin vom Stier Albin den Höchstpreis von 2.200 Euro erzielte. Dieses von Paul Rainer, Mitterbirbach verkaufte Tier ging zu einem Kunden nach Parma.

Am Donnerstag, 27. Februar 2020 findet die nächste Braunviehzuchtversteigerung in Bozen statt.

Nachstehend der Preisspiegel zum downloaden: