Die Qualität der aufgetriebenen Tiere der Augustversteigerung konnte im Durchschnitt nicht mit jener der vorhergehenden Versteigerungen mithalten.
Es waren größere Unterschiede festzustellen, die Nachfrage konzentrierte sich speziell auf die gute Qualität. Deshalb waren die Kühe auch etwas günstiger zu haben als zuletzt, die trächtigen Kalbinnen fanden hingegen zu größtenteils guten Preisen einen Käufer.
Den ansehnlichen Tageshöchstpreis von 3.850 Euro erzielte dieses Mal eine trächtige Nescardo Kalbin des Hubert Eller, Pedross in Innerlangtaufers. Dieses vielversprechende Tier mit bester Abstammung ging zu einem Züchter in den Vinschgau zurück. Bei den Jungkühen erreichte eine mit bestem Euter ausgestattete Niketochter aus dem Stall von Daniel Gasser, Oberhauserhof in Schnauders/Feldthurns den Höchstpreis von 3.212 Euro. Diese Kuh mit 30,9 kg Milch Tagesgemelk ging zu einem Kunden nach Bergamo. Bei den Mehrmelkkühen erreichte eine Hannibal Drittmelkuh mit 35,9 kg Tagesgemelk den Preis von 2.882 Euro. Dieses von Klaus Habicher aus St. Valentin gezüchtete und von Notburga Stocker Dietl, Pritzihof aus Plawenn verkaufte Tier ging zu einem Züchter nach Jenesien. Auch bei den Zuchtkälbern erreichte ein vielversprechendes, erst einen Monat altes Beankalb von Johann Josef Fliri aus Taufers in Münster den stattlichen Preis von 1.012 Euro.
Nachstehend der Preisspiegel zum downloaden.