Wie die Maiversteigerung, so verlief auch die Juliversteigerung sehr zügig. Die Nachfrage war über alle Kategorien hinweg sehr gut. Dementsprechend hoch fielen auch die Preise aus. Der Markt startete mit den Kühen sehr gut, auch die Kalbinnen fanden zu guten Preisen einen Käufer. Sehr gut fielen die Preise auch bei den Jungrindern (von denen der Großteil erst ein paar Monate alt waren) aus, die Zuchtkälber erreichten mit 575 Euro einen Durchschnittspreis, wie schon längere Zeit nicht mehr.
Den Tageshöchstpreis von 3.432 Euro erzielte dieses Mal eine trächtige Kalbin von Kilian Frei, Maraunberg in St. Pankratz/Ulten und dieses vielversprechende Tier ging zu einem Züchter ins Ultental zurück. Bei den Jungkühen kam eine typ- und euterstarke Bradleytochter mit 38,6 kg Tagesleistung auf den Preis von 3.154 Euro. Diese von Johann Georg Strobl aus Toblach gezüchtete und von Daniel Gasser, Oberhauser in Schnauders/Feldthurns verkaufte Kuh ging in die Nachbarprovinz Trient. Bei den Mehrmelkkkühen erreichte eine typstarke Joldentochter in der zweiten Laktation den ansehnlichen Preis von 3.366 Euro. Diese von Johann Josef Fliri aus Taufers in Münster gezüchtete und von Notburga Stocker Dietl, Pritzihof in Plawenn/Mals verkaufte Kuh ging zu einem Stammkunden nach Bergamo. Einen ordentlichen Preis von 946 Euro erzielte ein erst zwei Monate altes Zuchtkalb von Karl Heinz Wieser, Siller in Maiern/Ratschings und ging nach Kastelruth.
Bei den Jerseytieren ging eine trächtige Goldakalbin von Oswald Mair, Siebenhuber in Gifen/Rodeneck für 2.134 Euro in den Vinschgau. Eine von Anton Trenker aus Toblach gezüchtete und von Josef Untertrifaller, Waldnerhof in Jenesien verkaufte Original Braunviehkalbin wechselte für 2.024 Euro nach Kastelruth.
Nachstehend der Preisspiegel zum downloaden: