Ein Rind auf der Weide
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Preisspiegel Jänner 2026

22.01.2026

Die Marktlage beim Zuchtvieh ist derzeit etwas verhaltener als im Vorjahr, der Preisverfall bei der Milch in anderen Regionen hat hier sicher seine Auswirkungen auf die Nachfrage. Vor allem stellte man einen großen Preisunterschied zwischen der guten und schwächeren Qualität fest. Die Jungkühe wiesen diesmal gute Milchleistungen auf, waren aber vom Typ her etwas unterschiedlich.
Die Spitzenpreise fielen wieder sehr gut aus: den Tageshöchstpreis von 4.356 Euro erzielte eine typstarke Amir Jungkuh mit 32 kg Milch des Bernhard Blasbichler, Zoler in Feldthurns, sie ging wie die teuerste Mehrmelkkuh zu einem Stammkunden nach Bergamo. Bei den Mehrmelkkühen, war es eine stabile Domino Zeitmelkkuh mit 30 kg Tagesleistung, die vom Biobetrieb Stefan Hainz, Küebacher, aus Niederolang stammt und von Karl Hauser aus Laas gezüchtet wurde. Bei den trächtigen Kalbinnen war es eine gefällige Bolton Tochter mit sehr guter Abstammung, die von Karl Sparber, Untergenauen in Pfulters/Freienfeld verkauft und von Klaus Mair aus Freienfeld gezüchtet wurde, sie ging zu einem Käufer in das Burggrafenamt. Auch einige Jungrinder erreichten sehr hohe Preise: ein fünf Monate altes Levante Jungrind von Hannes Klocker erreichte einen Preis von 1.760 Euro und ein Lotus Zuchtkalb von Gerlinde Trafoier, Untertembl aus St. Nikolaus/Ulten kam auf 1.474 Euro. Beide Tiere kaufte ein Züchter aus Mantua in der Poebene. Ein umfangreiches Angebot gab es auch wieder bei der Jerseyrasse, wo eine Gislev Jungkuh mit 25 kg Milch des Fabian Bernhard zum Preis von 2.552 Euro zu einem Käufer in den Untervinschgau ging.

Die nächste Braunviehversteigerung findet am Donnerstag, 26.02.2026 in Bozen statt.

 

 

 

 

 

 

 

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