Bei der Februar-Versteigerung gab es ein ordentliches Angebot an qualitativ sehr guten Jungkühen, die auch eine gute Milchleistung aufwiesen.
Der Preisverlauf blieb bei den laktierenden Kühen aber unter den Erwartungen. Besser war die Nachfrage bei den trächtigen Kalbinnen und sehr gut fielen die Preise bei den Jungrindern aus.
Eine absolute Ausnahme war der Tageshöchstpreis von 4.620 Euro, den diesmal ein äußerst wüchsiger und formschöner Zuchtstier mit bekannter Abstammung erzielte. Dieser Collaps-Sohn aus der Landessiegerin 2019 Astro Nadia von Stephan Breitenberger, Treinhof in Ulten ging zu einem Kunden nach Bergamo.
Bei den Jungkühen war es eine noch sehr junge Olindo-Tochter mit 30 kg Tagesleistung vom Betrieb Daniel Gasser, Oberhauser in Schnauders/Feldthurns, die mit 3.806 Euro den besten Preis erreichte und zu einem Züchter nach Trient wechselte.
Teuerste Mehrmelkkuh war eine gefällige Phil-Tochter mit 32 kg Tagesleistung vom Betrieb Ernst Egger, Bachhof in St. Gertraud/Ulten, die für 3.500 Euro zu einem Kunden nach Bergamo ging.
Bei den trächtigen Kalbinnen kaufte ein Kunde aus Brescia eine robuste Viraug-Tochter von Manuel Parth, Kaltenhof von Schluderns Berg zum höchsten Preis von 3.322 Euro.
Am Donnerstag, 09.04.2026 findet die nächste Braunvieh-Versteigerung in Bozen statt.
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