Ein Rind auf der Weide
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Preisspiegel April 2026

13.04.2026

Die April-Versteigerung verlief deutlich besser als die beiden vorhergehenden. Die Käufer konnten aus einem umfangreichen Angebot von 253 Tieren auswählen. Die Qualität kann man bei den Kühen zu einem größeren Teil als gut bezeichnen, die Kalbinnen waren etwas unterschiedlich. Auch die Preise vielen recht qualitätsbezogen aus, mit einigen absoluten Spitzenpreisen aber auch einer umfangreichen Zahl an Tieren, die Preise von über 3.000 Euro erreichten: insgesamt waren das 51 Stück. Der Marktverlauf entwickelte sich dann über alle Kategorien hinweg recht flüssig, egal ob es Nutz- oder Kreuzungskühe waren, oder Jungrinder und Zuchtkälber. Relativ gut gingen diesmal auch die Tiere der Jerseyrasse, wieder sehr teuer waren die auch qualitativ sehr guten Original Braunviehtiere.

 

Das Highlight des Tages war aber die Jungkuh mit Katalognummer 69, die mit einem Preis von 6.930 Euro wohl den höchsten bisher auf einer normalen Zuchtviehversteigerung erreichten Preis erzielte. Diese sehr korrekte Sevilla-Jungkuh mit 34 kg Tagesleistung wurde von Johann Winding aus Pfalzen gezüchtet und von Günther Egger, Bach in St. Gertraud/Ulten zu einem Züchter nach Trient verkauft.

 

Eine weitere tolle Jungkuh war eine Johann-Tochter mit bestem Euter und 31 kg Tagesleistung von Adalbert Braunhofer, Seiter in Jaufental, die für 4.400 Euro zu einem Züchter ins Untereisacktal ging.

 

Bei den Mehrmelkkühen erreichte eine Daredevil-Zweitmelkkuh mit 34 kg Tagesleistung den Preis von 3.322 Euro und ging zu einem Käufer nach Brescia.

 

Gut war der Marktverlauf bei den Kalbinnen, wo eine vielversprechende Olindo- Tochter, die von Hannes Klocker aus Vierschach gezüchtet und von Alessandro und Paolo Casarotto aus Dietenheim/Bruneck verkauft wurde den Spitzenpreis von 3.960 Euro erreichte und zu einem Züchter uns Unterland ging.

 

Den ordentlichen Preis von 3.982 Euro erreichte auch ein Dakar-Zuchtstier mit bester Abstammung von Werner Mitterrutzner, Ausserranzurer aus Latzfons, welcher zu einem Milchviehbetrieb auf den Ritten ging.

 

Gefragt waren auch die Original Braunviehtiere, den Höchstpreis von 4.000 Euro erreichte eine gefällige Rokai-Jungkuh mit 26 kg Tagesleistung, die von Erhard Thöni gezüchtet und von Werner Stocker, Schlosshof in Plawenn/Mals verkauft wurde. Sie ging wie noch eine weitere OB Kalbin zu einem Kunden in den Piemont.

 

Am Donnerstag 14.05.2026 findet die nächste Braunvieh-Versteigerung in Bozen statt.