Am Tag der Juniversteigerung herrschte nicht gerade ideales Versteigerungswetter: viele Bauern waren sicher mit der Heuernte beschäftigt und auch das Kaufinteresse wegen der extremen Temperaturen bei vielen eher verhalten. Die Kühe wiesen gute Milchleistungen auf, waren in den Formen aber etwas weniger korrekt als jene der letzten Versteigerungen. Der Durchschnittspreis lag bei den Kühen auf dem Niveau der letzten Versteigerung, die trächtigen Kalbinnen waren hingegen deutlich günstiger zu haben. Gefragt mit entsprechend guten Preisen waren die Jungrinder und Zuchtkälber.
Den Tageshöchstpreis von 4.136 Euro erzielte eine Hägar Jungkuh mit 34 kg Tagesleistung von Peter Moriggl, Feldhof in Burgeis/Mals, welche zu einem Kunden nach Bergamo ging. Auf einen ähnlich hohen Preis kam mit 4.114 Euro eine weitere Jungkuh, eine Design Tochter mit 34 kg Tagesleistung, welche von Josef Villgrater in Sexten gezüchtet und von Michaela Brunner, Schmied in Ahrntal verkauft wurde. Auch dieses Tier ging zu einem Kunde nach Bergamo. Bei den Mehrmelkkühen war es eine Fever Tochter mit zwei Abkalbungen und 38 kg Tagesleistung von Daniel Gasser, Oberhauser in Schnauders/Feldthurns die zum höchsten Preis von 4.070 Euro zu einem Käufer ins Pustertal wechselte. Bei den trächtigen Kalbinnen erzielte eine Sinis Tochter der Johanna Pischeider, Leitlerhof in Rodeneck mit 3.630 Euro den Höchstpreis, die ebenfalls ein Kunde aus Bergamo kaufte.
Bei den Zuchtkälbern wechselte ein gefälliges Brice Kalb mit guter Abstammung von Oswald Mair, Siebenhuber in Rodeneck zum Preis von 1.342 Euro zu einem Züchter ins Wipptal.