Ein Rind auf der Weide
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Preisspiegel Oktober 2026

15.10.2026

 Bei der Oktoberversteigerung stand den Käufern ein Angebot von gut 200 Tieren zur Auswahl. Die Qualität der Jungkühe konnte man als sehr gut einstufen, die der trächtigen Kalbinnen war hingegen unterschiedlich.
Der Preisverlauf bei den Jungkühen, Jungrindern und Kälbern gestaltete sich besser als bei der Septemberversteigerung, die trächtigen Kalbinnen lagen preislich unter der letzten Versteigerung. Auffallend war diesmal auch, dass bei den Preisen größere Unterschiede waren. So fielen die Spitzenpreise diesmal relativ gut aus.

Den stattlichen Tageshöchstpreis von 4.664 Euro erzielte eine sehr gefällige Bari Jungkuh mit 32 kg Tagesgemelk und sehr gutem Euter. Dieses Spitzentier mit guter Abstammung von Sonia Salamon, Essen in St. Pankraz/Ulten kaufte ein Bauer aus dem Wipptal. Auf 4.092 Euro kamen auch eine Bender Jungkuh mit 30 kg Tagesleistung des Franz Kaserer, Mairulrich aus Martell, die nach Schenna ging, sowie eine Pete Jungkuh mit 29 kg, die von Sonia Salamon gezüchtet und von Veit Angerer, Jonnenhof, Schlinig/Mals an einen Züchter im Vinschgau verkauft wurde.

Bei den trächtigen Kalbinnen war es eine Nuovo Tochter von Anton Gluderer, Obkirch aus Martell, die mit 3.234 Euro zu einem Züchter nach Trient ging. Bei der Jerseyrasse ging eine gefällige Calahan Jungkuh mit 24 kg Tagesgemelk, die von Annemarie Prossliner gezüchtet und von Jakob Mittich, Riedler in Toblach verkauft wurde, für den Preis von 2.640 Euro nach Aldein. Beim Original Braunvieh war es eine Lorento Zweitmelkkuh mit 26 kg Tagesleistung von Josef Paris, Steinwendhof in Vahrn, die für 2.860 Euro nach Ulten ging. Einen sehr guten Preis erzielte auch ein vielversprechendes JJ-P Jungrind von Hannes Klocker, Valtner in Vierschach.